Augen auf beim Fensterkauf – 5 essenzielle Tipps

Frau sitzt vor großem Fenster

Wer auf der Suche nach neuen Fenstern für ein Bauprojekt oder die eigenen vier Wände ist, steht vor einer großen Entscheidung. Es gilt verschiedene Kriterien zu beachten, denn die Wahl der Fenster beeinflusst langfristig den Werterhalt der Immobilie. Die folgenden 5 Tipps helfen Ihnen dabei, die richtige Wahl zu treffen.

1. Entscheiden Sie sich für das passende Material

Die Wahl des Rahmenmaterials ist eine Frage des Geschmacks, aber auch des Budgets. Bei Fensterrahmen werden in erster Linie Kunststoff, Aluminium und Holz genutzt. Jedes Material bringt Vor- und Nachteile mit, die Sie bei der Planung in Betracht ziehen sollten. Holzfenster sehen sehr stylisch aus und bieten einen ordentlichen Wärmeschutz. Allerdings sind sie sehr pflegeintensiv und zumeist teuer. Aluminiumrahmen sind enorm robust und witterungsbeständig. Sie werden oftmals für großformatige Fenster genutzt. Am häufigsten werden heutzutage Kunststofffenster verbaut. Sie sind langlebig, pflegeleicht und kostengünstig. Hochwertige Kunststoff-Produkte, wie etwa  Salamander-Fenster, überzeugen durch erstklassige Dämmwerte und benötigen – anders als Holzfenster – keinen regelmäßigen Anstrich.

2. Werfen Sie einen Blick auf die U-Werte

Fenster müssen nicht nur optisch zur Fassade passen. Energieeffizienz sollte in Zeiten steigender Kosten und Belastungen eine entscheidende Rolle spielen. Die wichtigste Kennzahl bei Fenstern ist der sogenannte Wärmedurchgangskoeffizient, abgekürzt U für Unit of Heat Transfer. Diese Zahl gibt an, wie viel Wärmeenergie innerhalb einer Stunde durch einen Quadratmeter fließt. Beim Fenster wird zwischen drei verschiedenen U-Werten unterschieden: Uf für den Rahmen, Ug = für das Glas, Uw = für das gesamte Fenster. Prinzipiell gilt: je kleiner die U-Werte, desto besser.

3. Achten Sie auf Schallschutz und Sicherheit

Niemand möchte Tag und Nacht lästigem Straßenlärm ausgesetzt sein. Bei Fenstern wird zwischen 6 verschiedene Schallschutzklassen unterschieden, wobei Sie – je nach Lage – zumindest Klasse II bis IV in Betracht ziehen sollten. Hochwertiges Wärmeschutzglas sorgt in diesem Zusammenhang nicht nur für hervorragende Wärmedämmwerte, sondern hilft auch gegen Lärmbelästigung. Auch im Bereich der Sicherheit gibt es inzwischen verschiedene Möglichkeiten, um eine Immobilie vor Einbrechern zu schützen. Verzichten Sie nicht auf Markenbeschläge und Pilzkopfverriegelungen, auch die Anbringung von Stahlaussteifungen in Blendrahmen und Flügel können sinnvoll sein.

4. Erkundigen Sie sich nach Förderungsmaßnahmen

Fenster, die im Zuge eines Neubaus eingebaut oder im Rahmen einer energetischen Sanierung ausgetauscht werden, müssen gewisse Anforderungen in Bezug auf Wärmeschutz und Dichtheit erfüllen. So gilt in Deutschland seit dem 1. November 2020 das Gebäude-Energiegesetz (GEG 2020). Oftmals sind die darin gelisteten Mindestanforderungen aber nicht genug, um eine Förderung in Anspruch zu nehmen. Erkundigen Sie sich unbedingt vorab bei den zuständigen Behörden nach Fördermöglichkeiten und den entsprechenden Kriterien, da Sie dadurch viel Geld sparen können.

5. Denken Sie langfristig und nehmen Sie sich Zeit

Der Fensterkauf sollte wohlüberlegt sein, denn er ist eine Investition in die Zukunft. Machen Sie sich mit den Kennzahlen der Fenster vertraut und nehmen Sie sich ausreichend Zeit für den Vergleich. Falls Sie sich nicht selbst bestens mit der Materie auskennen, sollten Sie sich ausführlich von einem Experten beraten lassen. Schauen Sie nicht nur auf Ihr Portemonnaie, sondern achten Sie auf Qualität. Denn: Ein vermeintlich günstiger Fensterkauf kann aus vielerlei Hinsicht am Ende noch teurer werden, etwa wegen viel zu hoher Energierechnungen oder notwendigen Nachrüstungen.

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