Wer selbst baut oder renoviert, träumt vom hochwertigen, edlen und haltbaren Echtholzboden. Dennoch verkauft sich das preisgünstige Laminat besser. Bei der Verarbeitung bestehen keine Unterschiede. In beiden Fällen werden die Bretter nach dem bewährten Nut- und Federsystem mit einem Klick fest miteinander verbunden, die Unterlage ist eine Schalltrittfolie, eine Dehnungsfuge trägt natürlichen Materialveränderungen Rechnung. Die Nutzungs- und Wohneigenschaften, die Optik, die Haltbarkeit und nicht zuletzt der Preis machen den Unterschied.

Die Eigenschaften von Laminat

Laminat ist die Bezeichnung für einen Werkstoff, der aus mehreren miteinander verbundenen, meist verklebten, Schichten besteht. Die Schichten können dabei aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Beispielsweise wird bei der Herstellung von Sperrholzplatten oder Kunststoffplatten die Laminier-Technik angewendet.
Laminatboden setzt sich aus einer Lage preisgünstigen Trägermaterials, meist Spanplatten, und einer attraktiven, belastbaren Oberflächen- oder Dekorschicht aus bedruckten Kunststofffolien zusammen. Daher ist Laminat in nahezu jeder beliebigen Holz-Optik zu haben: Vor allem dunkler Exoten-Look ist stark gefragt. Laminatböden sind in unterschiedlicher Stärke und Qualität im Handel erhältlich: Je teurer, desto stärker, belastbarer und ansprechender ist die Oberfläche. Gutes Laminat imitiert nicht nur die Optik, sondern auch die Textur von echtem Holzboden. Ein ungeübtes Auge bemerkt jedoch oft kaum mehr einen Unterschied.

Laminatböden sind relativ pflegeleicht und hygienisch. Leider neigen sie zu elektrostatischer Aufladung: Das sorgt für gelegentliche Mini-Stromschläge und die beinahe stündliche Bildung von „Wollmäusen“.
In Feuchträumen ist Laminat nur bedingt verwendbar. Gelangt zu viel Nässe in die Fugen, beginnt das Material sich zu verwerfen. Mittlerweile ist auch Fliesenlaminat im Handel – es ist fußwärmer als eine Keramikfliese und leichter zu pflegen, aber weniger haltbar.

Das große Plus von Laminat: Es kostet im Schnitt mindestens 50 % weniger als ein Echtholzboden oder als Keramikfliesen. Der Quadratmeter ist bereits ab unter 10 Euro zu haben. Sehr hochwertiges Laminat, das lange hält, antistatisch und stark belastbar ist, kann preislich jedoch bereits zwischen 30 und 40 Euro liegen.
Laminat ist in jedem Falle die richtige Lösung für alle die, die einen pflegeleichten und preiswerten Bodenbelag „auf Zeit“ suchen, etwa für eine Mietwohnung.

Parkett: Edel und haltbar

Im Vergleich zum Laminat ist Echtholz-Parkett ein Naturprodukt: 100 % Holz. Die typische Maserung und Oberflächenstruktur ist stets unverkennbar – erfreulich ist auch das Gefühl, mit nackten Füssen auf echtes, warmes Holz zu treten.
Allerdings bewegen sich die Preise pro Quadratmeter zwischen 15 bis über 100 Euro – die Grenze nach oben ist offen, abhängig von der Holzart und deren Qualität.
Grundsätzlich ist Echtholzparkett mit über 12 Millimetern wesentlich stärker als Laminat. Entsprechend ist etwas Muskelkraft bei der Materialbeschaffung und dem Verlegen gefragt.
Doch der Mehraufwand lohnt sich.
Parkett ist im Alltag wesentlich robuster als Laminat. Kratzer oder kleine Dellen können durch Abschleifen wieder entfernt werden. Anschließend werden ausgebesserte Stellen mit Öl behandelt. Auch ein älterer, unansehnlich gewordener Dielen- oder Parkettboden aus Echtholz muss nicht gleich ersetzt werden. Gründliches Abschleifen und eine professionelle Oberflächenversiegelung stellen den alten Glanz und die ursprüngliche Schönheit des Holzbodens auf Jahre hinaus wieder her.

Parkett: Ein Beitrag zum natürlichen, gesunden Wohnklima

Echtholz ist in der Lage, Wärme zu speichern, dämmt hervorragend und hilft so effektiv, Heizkosten zu sparen. Obendrein trägt es zu einem verbesserten Raumklima bei, denn seiner Natur entsprechend nimmt es Feuchtigkeit je nach Umgebungsbedingungen auf oder gibt sie wieder ab.
Barfuß über Parkett zu gehen, ist angenehm, denn das Holz nimmt sogar die Fußwärme auf und hält sie.
Bei der Herstellung von Parkett werden keinerlei Kunststoffe und kaum Klebemittel verwendet.

Ein weiterer angenehmer Effekt: Holz leitet nicht. Eine elektrostatische Aufladung mit unangenehmen kleinen „Stromschlägen“, wie man sie von Teppichen oder auch Laminat kennt, entfällt.

Wer ökologisch baut, wählt für die Böden konsequenterweise auch echtes Holz-Parkett. Für ein gutes Umwelt-Gewissen sorgt die Wahl heimischer Hölzer aus nachhaltiger Produktion.

Beliebte Parkett-Holzarten

Der Bodenbelag leistet einen entscheidenden Beitrag zur Inneneinrichtung: Das relativ kostspielige Parkett garantiert wertbeständige und pflegeleichte Schönheit und Exklusivität. Auch wer auf dunkle seltene Tropenhölzer aus ökologischen Gründen verzichtet, hat eine große Auswahl an edler Holz-Optik, gleich ob die Stilrichtung eher ländlich-rustikal oder exquisit ist, ob es modern sein darf oder Retro-Look erwünscht ist.
Hart und belastbar sind beispielsweise Buchen- und Eichenholzböden, die sich somit gut für stark frequentierte Wohn- oder Arbeitsbereiche eignen, während sich weichere Holzarten mehr für repräsentative Wohnräume anbieten.

  • Extrem beliebt ist Eiche mit ihrem neutralen Grau-Beige-Farbton. Durch eine spezielle thermische Behandlung lassen sich auch dunkle Eichenböden mit exotischerem Flair erzeugen.
  • Hell, neutral und freundlich wirkt europäischer Bergahorn, der leicht gelblich nachdunkelt, oder
  • Buche, die ihre helle Farbe auch mit den Jahren kaum verliert.
  • Warm, stark nachdunkelnd und tief rotbraun präsentiert sich Kirschholzparkett: ein exquisiter Akzent in jedem Wohnraum.

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